Aquarium wissen , Wissenswertes aus der Aquaristik
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Garnelen

 

Diese Wirbellosen dienen regelrecht als kleine Saubermänner mit großer Wirkung, Algen und Futterreste werden 

stets gesammelt und sofort Verspeist. Die größeren Garnelen sind gegenüber Kleinfischen Räuberisch (außer 

Fächergarnelen), aber bei der richtigen Vergesellschaftung zeigen diese eine Friedliche und gelassene Harmonie 

mit den Beckeninsassen.

   

 

Amanogarnelen auf der Futtersuche, dabei wird der Bodengrund mit den Scheren auf Futterreste durchsucht.

   

Die Nahrungsaufnahme erfolgt durch ihre Scheren oder Filtrieren des Wassers. Als Futter wird eigentlich alles

gerne angenommen, meistens am Bodenliegende Futterreste oder Futtertabletten. Bei Fächergarnelen sollte

wegen des filtrieren auf eine geringe Futtergröße geachtet werden und einen geräumigen Platz in der Strömung, 

damit die Fächer zum filtrieren des Wassers aufgespannt werden können.

   

 

Fächergarnelen beim filtieren des Wassers, gut zu sehen sind die ausgefahrenen Fächer.

 

Die Pflege und Haltungsbedingungen dieser Krebstiere ist im Grunde genommen eher einfach, jedoch sollte 

man sehr darauf achten, das diese nicht mit zu großen Fischen vergesellschaftet werden, da bei so manchen 

Fischen die Garnele sehr gerne als Futter genommen wird.

 

Sollte sich jegliche Gefahr androhen, suchen sich diese Versteckmöglichkeiten in Pflanzen, Steinaufbauten und 

Wurzeln, daher sollten auch die erforderlichen Versteckmöglichkeiten gegeben sein. Garnelen sind regelrechte

Versteckungskünstler und verlassen diese nicht eher, bevor die Gefahr restlos gebannt ist.

Jedoch können diese Tierchen auch äußerst zutraulich werden, ich besitze zwei Amano Garnelen die das Futter 

aus meinen Händen holen.

 

Diese robusten Aquarienbewohner häuten sich in Wachstums bedingten Abständen und lassen einen durchsichtigen 

farblosen Hautpanzer zurück, den sie über einige Zeit nach erhärten verspeisen. Deshalb benötigen Garnelen weniger

Kalkreiches Wasser als Krebse. 

 

Die Wasseransprüche der Garnelen erwünscht sauberes und Nitrit / Nitratfreies Wasser, sonst könnte es zu 

Häutungsschwierigkeiten kommen. Die Temperaturen können sich von 20°C. bis 30°C. bewegen, je nach Art.

Anteil von Metallen sollte nicht vorhanden sein, Kupfer muss restlos eliminiert und Kupferhaltige Medikamente

dürfen im Garnelenbecken nicht angewandt werden.

 

Die Männchen sind meist etwas kleiner und die Weibchen wirken durch die weit nach unten ausgezogene Seite

etwas Bulliger.

Bei Garnelen unterscheidet man 2 Arten der Fortpflanzung

Primitive Fortpflanzung: Es werden Tausende Larven ins Wasser abgegeben, diese durchwandern mehrere 

Larvenstationen, bei Süßwassergarnelen benötigt man in diesem Stadium Brackwasser, dies jedoch nach

Wochen entzogen werden kann und somit ins Süßwasser überführt wird.

Spezialisierten Fortpflanzungstyp: Nach einer Tragezeit von 3 bis 4 Wochen kommen 20 - 30 fertig entwickelte 

Junggarnelen zur Welt, diese können mit feinstem Futter aufgezogen werden, in einem belebtem Aquarium findet 

sich auch genug Kot was die Jungtiere fressen. Nach 4 - 6 Monaten sind sie Geschlechtsreif.

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