Aquarium wissen , Wissenswertes aus der Aquaristik
Aquarium wissen , Wissenswertes aus der Aquaristik

Aquarium Beleuchtung
 

Bei dem Ablauf der Photosynthese spielen Licht und Lichtfarbe eine große Rolle, es bildet sich das Blattgrün aus und 

die Aufnahme von Kohlensäure (CO2) wird in gang gesetzt, wodurch die Freigabe von Sauerstoff durch die Pflanzen 

erreicht wird. Das Licht hat zwei Aufgaben, die Schönheit des Aquariums zur Entfaltung zu bringen und die Photo-

synthese der pflanzlichen Organismen zu ermöglichen.

In unserem Breitengrad (Europa) haben wir im Sommer etwa 16 Stunden Licht und im Winter wiederum kürzere 

Tagesperioden. Ein Tropentag weist 12 Stunden Tageslicht auf, dafür sind Sommer und Wintertage nicht wie in Europa, 

von unterschiedlicher Dauer. Um dem Tagesablauf im Aquarium gerecht zu werden, ist es sinnvoll eine Zeitschaltuhr  für 

den Lichtzyklus einzusetzen. Die meisten Lebewesen  im Aquarium verfügen über eine innere Uhr, diese wissen wann 

ihre Schlafenszeit gekommen ist, es wäre daher nicht Naturgerecht die Zeiten ohne Grund umzustellen.
Die Beleuchtungsstärke ist eher ein variables Thema, da nicht jede Pflanze und jedes Tier gleichermaßen viel Licht 

benötigt, in der freien Natur schwankt die Lichtstärke. Dies hängt von sämtlichen Faktoren ab, -Wetter (bewölkt oder 

Sonnig), -Tiefe des Wassers ( je tiefer umso dunkler). Je höher ein Aquarium ist, desto mehr Lichtaufwand muss gegeben 

sein, um die Oberfläche voll auszunutzen zu können, sollte die Röhrenlänge nicht zu kurz ausfallen. Wasser ist nicht farblos, 

je stärker der Farbstich, umso mehr Licht wird absorbiert, bis es den Boden erreicht.


Wassertiefe
Wert
0
100 %
-10 cm
50,0 %
-20 cm
25,0 %
-30 cm
12,5 %
-40 cm
  6,3 %
-50 cm
  3,1 %


Leuchtstoffröhren
Diese ist wohl die am meist anzutreffende Beleuchtung der Aquaristik, der günstige Stromverbrauch  im Gegensatz 

anderer Leuchtmittel und der guten Oberflächeausnutzung zeichnen diese positiv aus, dabei lässt sich die Leuchtstoff-

röhre gut in die Aquarienabdeckung einpassen. Ein Wechsel des Leuchtkörpers sollte jährlich vorgenommen werden, 

jedoch ist darauf zu achten das der Wechsel von Röhren verschiedener Lichtfarben nicht zu oft in kurzen abständen 

gewechselt oder getauscht werden sollte, da sich dies negativ für das Pflanzenwachstum auswirken kann. Leuchtstoff-

röhren eignen sich nicht bei einer Beckenhöhe über 65 cm., da die Ausleuchtung der Röhren gering ist.

Quecksilberdampf - Hochdruckdampflampen HQL oder Halogenmetalldampflampen HQI
Die Lampe (Birne) haben eine ellipsoide Form mit unterschiedlicher Lichtfarben, und werden auch in ähnlicher Form 

als Straßenbeleuchtung verwendet. Der enorm hohe Stromverbrauch zeichnet sich negativ aus, dafür bietet diese 

Beleuchtung eine große Ausleuchtung und kann daher bei Aquarien mit einer Höhe über 65 cm. mit Erfolg eingesetzt 

werden. Um die Bestmögliche Ausleuchtung zu erzielen, sollte ein Reflektor anmontiert werden und die Lampe in die 

beste Stellung gebracht werden. Unbedingt nötig ist dabei der Einsatz spezieller Filter, um die harten UV- Strahlen 

zu eliminieren.

Achtung:
Bei den meisten Aquarienleuchten, ist ein Vorschaltgerät notwendig, das aus normalem Strom Starkstrom umwandeln 

kann. Die Beleuchtung muss an den Stromleitern absolut Wasserdicht sein (VDE- Norm).

 

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